Auerswald

 

Wir sind Ihr Ansprechpartner für Auerswald in

Zweibrücken, Pirmasens, Kaiserslautern, der Südwestpfalz und Homburg

Maßgeschneiderte Kommunikationslösungen – VoIP/All-IP, ISDN und analog.
Telefone und Telefonanlagen, die Sie auch morgen noch überzeugen.

Wir sind Auerswald Partner mit der höchsten Qualifizierungsstufe und installieren bei Bedarf Telefonanlagen, IP-Dect-Systeme, Netzwerklösungen mit bis zu 100 Teilnehmern. In unserem Ladenlokal in Zweibrücken können Sie nahezu alle Produkte von Auerswald testen und sich vom vollen Funktionsumfang unserer Lösungen überzeugen.

Auerswald Fachhndler

Auerswald Q3 SL

Auerswald Q3 DR

All-IP - Mit Voice over IP in die Zukunft

ISDN Abschaltung

In der Telefonie endet eine Ära. Die Deutsche Telekom stellt als letzter unter den bedeutenden Providern alle bisherigen ca. 20 Millionen Telefonanschlüsse auf All-IP-Technik um. Als Abschaltdatum für ISDN nennt die Telekom das Jahr 2018. Bis dahin sollen alle Verträge und ISDN-Anschlüsse der Telekom auf All-IP umgestellt sein. Ende Q1/2015 konnte die Telekom bereits über 5 Millionen All-IP Anschlüsse verzeichnen. Derzeit stellt die Telekom nach eigenen Angaben 80.000 Anschlüsse pro Woche auf All-IP um. Für Kunden mit einem ISDN-Anlagenanschluss werden von der Telekom voraussichtlich auf der CeBIT 2016 die entsprechenden Lösungen vorgestellt. Bis wann genau die Telekom die Umstellung vollständig vollzogen haben wird, ist noch nicht absehbar. Eines ist aber sicher: Die Umstellung ist im vollen Gange und wird vollzogen.

All-IP bedeutet, dass Telefonie (Voice over IP – VoIP) und weitere Dienste über IP-basierte Netze übertragen werden. Mit der Umstellung auf VoIP entfallen einige bisher benötige Komponenten der Telefonie, nämlich der NTBA sowie der Splitter. Der Splitter wird nicht mehr benötigt, da die Übertragungsfrequenzen zwischen Telefonie und DSL nicht mehr unterschieden werden müssen. Bei All-IP werden lediglich ein VoIP-fähiger Router und eine VoIP-fähige ITK-Anlage, z. B. von Auerswald, benötigt.

Vorteile von All-IP

Bei VoIP ist mit dem entsprechenden Codec eine bessere Sprachqualität möglich. Durch den Wegfall des ISDN-Telefonanschlusses kann eine erhöhte Internet-Bandbreite erreicht werden. Für das ISDN-Signal wird beim bisherigen „gemischten“ DSL-Anschluss ein 138 kHz breites Fenster reserviert. Diese Frequenzen werden in Zukunft bei einem IP-basierten DSLAnschluss für den Upstream verwendet. Wie bereits erwähnt, entfallen Komponenten wie Splitter und NTBA. Künftig wird lediglich ein VoIP-fähiger Router benötigt. Somit wird der heimische „Gerätepark“ minimiert, die Verkabelung vereinfacht und sogar Stromkosten gespart.

 

Hohe Sprachqualität durch SIP, RTP und QoS

Nach der Umstellung auf All-IP sind externe Gespräche ausschließlich über VoIP möglich. Es gibt einige Begriffe, die beinahe immer im Zusammenhang mit VoIP fallen: Session Initiation Protocol (SIP), Real Time Protocol (RTP) und auch Quality of Service (QoS). Zum Aufbau einer VoIP-Verbindung sowie für die Übertragung von Identifikations- und Protokoll-Informationen wird SIP verwendet, vergleichbar mit dem D-Kanal von ISDN. Die eigentliche Sprachübertragung wird bei VoIP über RTP realisiert. Diese erfolgt bei VoIP über einzelne Datenpakete. RTP ist vergleichbar mit dem B-Kanal von ISDN.

Als QoS wird unter anderem ein Service des Routers oder Switches bezeichnet. Diese Funktion ermöglicht eine konstant hohe Sprachqualität durch Priorisierung der Sprache (RTP Datenpakete) innerhalb eines Netzwerkes.

Auerswald-All-IP-Priorisierung

Um ebenfalls eine hohe Sprachqualität bei der Übertragung über das Internet zu gewährleisten, stellen einige Internet-Service-Provider einen dedizierten DSL-Anschluss zur Verfügung, der physikalisch vom normalen Internet-Anschluss des Kunden getrennt ist. Er steht ausschließlich für die Übertragung zeitkritischer Dienste (z. B. Telefonie) zur Verfügung. Die Sprache bleibt über den gesamten Kommunikationsweg vom übrigen Internet-Traffic getrennt. In Kombination mit QoS-Mechanismen wird so eine konstant hohe Sprachqualität ermöglicht.

Beispiel einer Auerswald All-IP-Lösung

Nach der Umstellung auf All-IP werden NTBA und Splitter nicht mehr benötigt. Stattdessen wird die All-IP-fähige Anlage, in diesem Fall eine COMpact 4000, direkt an den Router angeschlossen. Die COMpact 4000 ist im Auslieferzustand bereits mit vier VoIP-Kanälen ausgestattet. Zwei Kanäle werden nun für die externe Telefonie konfiguriert und die beiden anderen Kanäle stehen für interne Telefonie, z. B. mit den IP-Telefonen der COMfortel-Serie, zur Verfügung. Sollen weitere IP-Telefone genutzt werden, lassen sich in der COMpact 4000 kostengünstig vier zusätzliche VoIP-Kanäle freischalten.

Auerswald-All-IP-Umstellung

Wie ein Mehrgeräteanschluss mit zwei NTBAs auf All-IP mit Auerswald umgestellt wird, erfahren Sie in unserem Auerswald Whitepaper All-IP.

Bereit für die Moderne

Mit den VoIP-TK-Anlagen von Auerswald ist der Kunde zukunftssicher und mit neuester Technik aufgestellt. Er erhält kostenlose Updates mit Funktionserweiterungen und ist für die Umstellung auf IPv6 gerüstet. Die einheitliche IP-Infrastruktur ermöglicht dem Fachhändler eine einfachere und zentrale Administration der Auerswald TK-Anlagen und Telefone beim Kunden. Für eine einfache Einrichtung der VoIP-Provider sind fertige Zugangsprofile in den TK-Anlagen hinterlegt.

Neue Funktionen unter All-IP mit Auerswald:

  • Zentrale Voicemail- und Faxlösung
  • Weiterleitung entgangener Sprach- und Fax-Nachrichten per E-Mail
  • Einbindung von Video-Türsprechstellen
  • CTI und die Anzeige von Präsenzzuständen
  • Datensynchronisation mit Exchange, iCloud und Google

Unsere Empfehlung

Warten Sie nicht bis die Telekom die Umstellung des Anschlusses ankündigt und evtl. sogar den Vertrag kündigt!  Entscheiden Sie sich frühzeitig z. B. für eine COMpact 4000 oder 5000, mit der zunächst weiterhin über ISDN telefoniert wird. Nach der Umstellung auf All-IP wird die Telefonie über die in der Anlage vorhandenen VoIP-Kanäle realisiert. Betrachten Sie die Umstellung auf All-IP nicht als notwendiges Übel, sondern nutzen Sie den Technologiewechsel als Chance!

Quelle: Auerswald Gmbh & CO KG


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